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Montag, 21. Februar 2011 um 18:21
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GN-Online.de vom 21.2.2011

Senioren feierten ihren Karneval

KCN sorgte in der „Alten Weberei“ für gute Stimmung

392156_HLW_Nordhorn_KCN_junge_Narren_Seniorenkarneval_17_Ihlw Nordhorn. Ungewohnt an einem Freitag, aber dennoch sehr erfolgreich hat der 1. Nordhorner Karnevalsclub „Junge Narren“ rund 200 Damen und Herren beim Seniorenkarneval in Schwung gebracht. Im 33. Jahr des Vereinsbestehens sorgten die großen und kleinen Narren im „Kultur- und Tourismuszentrum Alte Weberei“ für Jubel, Trubel und Heiterkeit.
Mit dem Narhalla-Marsch zogen Stadtprinzessin Angelika II. und Stadtprinz Peter III. sowie das Kinderprinzenpaar Lina I. und Marko III. samt Gefolge und Elferrat auf die Bühne. KCN-Präsident Jörg Tolhuysen hieß alle Narren willkommen. Den Gruß des Rates übermittelte die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Thole, die als einzige aktive Politikerin am Tisch der Ehrengäste saß.


Die Nordhorner Narren hatten ein grandioses Programm arrangiert, in dessen Verlauf Stadtfunkenmariechen Maike Fischer (8) die Seniorinnen und Senioren ins Staunen versetzte. Sie und Funkenmariechen Chiara Deters (13) begeisterten das Publikum an der Kaffeetafel ebenso wie die früherer Galatänzerin und das heutige Multitalent Andra Bläcker (21). Sie zeigte mit einer exzellenten Show den karnevalistisch-akrobatischen Tanz. Mit ihren Showtänzen entfachten auch die Jugend-, Prinzen- und Juniorengarden sowie die „Crazy Dancers“ überschäumenden Beifall.
Getreu dem Motto „Das Narrenleben ist frei, kein Maulkorb und Duckmäuserei“ kratzte Till (Horst Frantzen) am Image der Politiker und nahm die ewige „Großbaustelle Nordhorn“ ins Visier. Mit dem einzigartigen Quartett „Drei Tenöre“ und einer schnuckeligen Frau servierte der KCN eine erstklassige Show. Als „Nordhorner Tuter“ bekannt, berichtete Taxifahrer Peter Norder aus erster Hand. In der Bütt nahm er alle auf seine „Nachtwächtertour“ mit durchs Land. Die „singende Ratsfrau“ Irene Frantzen präsentierte Schlager aus deutschem Land.
Nicht ohne Zugabe kam Andreas Hille von der Bühne. Der wortgewandte westfälische „Hüne“ brachte einen Kracher nach dem anderen und sorgte mit Humor zwischen Schinken und Eisbein für Tränen in den Augen der Lacher. Als die älteste Dame und der älteste Herr im Publikum konnten sich Ursula Waschneck und Walter Schulze (beide 91 Jahre alt) über Blumen und Karnevalsorden freuen.

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