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Landrat neuer Ehrensenator der „Jungen Narren“ PDF Drucken E-Mail
Montag, 22. November 2010 um 12:09
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GN-Online.de vom 22.11.10


Rustikale Sitzung

Landrat neuer Ehrensenator der „Jungen Narren“

Der 1. Nordhorner Karnevalsclub „Junge Narren“ konnte am Sonnabend zur Prunksitzung auf „Richterings Diele“ ein illustres Völkchen begrüßen. Unter dem Motto „Karneval in jedem Fall, in diesem Jahr mal rustikal“ kündigten Sitzungspräsident Martin Tolhuysen und KCN-Präsident Jörg Tolhuysen für Sitzung und Session ein „Karnevalsprogramm der Spitzenklasse“ an. Ehrensenator wurde Landrat Friedrich Kethorn.

hlw Nordhorn. Mit dem „Narhalla-Marsch“ erklommen Stadtprinzessin Angelika II. und Stadtprinz Peter III. und Gefolge die Bühne in der bis auf den letzten Platz gefüllten „Richterings Diele“. Zum Auftakt verlieh der Stadtprinz unter anderem an an die alt gedienten „Narren“ Monika und Wolfgang Eichstaedt sowie Peter Tolhuysen Ehrenorden.

Martin und Jörg Tolhuysen hießen die Karnevalisten aus dem Emsland, Steinfurt und dem Osnabrücker Land willkommen. Den Gruß des Stadtrates übermittelte die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Thole. Sie stellte heraus, dass die fünfte Jahreszeit die beste Zeit sei, die das Jahr zu bieten habe: „Karnevalssitzungen sind definitiv die angenehmsten Termine, die man als Politikerin absolvieren kann! Karnevalisten lachen wie Kinder 400 Mal am Tag, andere nur 15 Mal. Dies steigert das Wohlbefinden.“


Prinzessin Angelika II. und Prinz Peter III. stellten mit Lina I. (Tolhuysen) und Marko III. (Fischer) das neue Kinderprinzenpaar vor. Nach dem Prinzenlied wirbelte das erst acht Jahre junge Stadtfunkenmariechen Maike Fischer über die Bühne und erhielt tosenden Applaus. Ebenso heftig klatschen die Narren bei der Büttenrede des „Nordhorner Tuter“ (Peter Norder). Er nahm die Gäste mit auf eine „Nachtwächtertour“ durch die Wasserstadt. Dabei traf er viele bekannte Leute, die als Träne auf die Reise gingen, Kanzlerin „Angie“ nicht verstanden oder Blondinen, die im Tierpark lächeln, und Schlauberger, die in Enten investieren.

In der Laudatio auf den neuen Ehrensenator stellte der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers heraus, dass man von Narren viel lernen könne, denn als Ehrensenator werde man auf Lebenszeit gewählt, als Politiker nicht. „Der Neue ist ein wichtiger Mann, denn auf ihn kommt es in der Grafschaft an. Er ist mächtig in Wort und Tat, ein ganzer Mann, akkurat. Seine Waffe ist nicht der Degen, so bringt er dem Kreis viel Segen. Friedrich ist im ganzen Land als feiner Kerl bekannt“, reimte Hilbers. Das Prinzenpaar verlieh Ehrensenator Friedrich Kethorn einen Orden und setzte ihm die Senatorkappe auf.

Nordhorn im Auf- und Abbruch sah „Till“ (Horst Frantzen) und schwieg nicht über die Missstände. Von der Bütt aus sorgten auch Helmut Kilias und der „Börde Bauer“ (Erwin Stiller) für Spaß und Lachkanonaden.

Mit ihren Showtänzen begeisterten die Jugendgarde, Prinzengarde und Juniorengarde sowie die „Crazy Dancers“. Irene Frantzen, die „Andrea Berg von Nordhorn“, ließ keinen mehr auf den Stühlen und sorgte wie die „Die drei Tenöre“ für Jubel und Heiterkeit.

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