KCN feierte seine traditionelle Herrensitzung

   

GN   Karneval mit „Lattenschuss“ und Nummerngirl GN vom 29.0108
29.01.2008 von Sitzungspräsident

Karneval mit „Lattenschuss“ und Nummerngirl

KCN feierte seine traditionelle Herrensitzung

kam Nordhorn. „Junge Narren – Helau“, „Nordhorn – Helau“ und „Frauen – buh“, hallt es zackig durch den Saal, als am Freitag rund 100 Männer die Herrensitzung des KCN in der „Alten Weberei“ feiern. Adrett gekleidet, aber ohne nennenswerte Kostümierung sitzen sie, so ganz im Gegensatz zu den Frauen bei der Damensitzung, recht friedlich auf ihren Plätzen und genießen ihr Grafschafter Bier. Prinz Helmut I. ist zwar nicht begeistert, dass immer weniger Leute zur Sitzung kommen, dennoch freut er sich, dass der harte Kern erhalten geblieben ist. Souverän wie immer führte Martin Tolhuysen die Männer durch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm und kündigte Funkemariechen Ciara Deters als ersten Programmpunkt an.

Ebenfalls mit Tanzeinlagen sorgte der restliche Nachwuchs des KCN für reichlich Aufsehen. Mit ihren klassischen Gardetänzen zeigten die Juniorengarde und die Prinzengarde ihr Können. Besonders beeindruckend waren jedoch ihre Showtänze. Ob zu asiatischen Klängen oder Techno-Beats: Die Mädels heizten ordentlich ein. Außerdem präsentierten Rebecca Haase und Andreas Blekker ihren in nur zwei Tagen eingeübten „Chearleader-Showtanz“. Aus Berufsgründen noch etwas heißer kam das Nummerngirl über die Rampe. Zwischen den einzelnen Programmpunkten brachte die Dame manche Männer ins Schwitzen – und ließ nach rund vier Stunden Programm schließlich all ihre Hüllen fallen. Vielleicht ein wenig inspiriert von der heißen Show war „Heini aus dem Münsterland“, als er in seiner Bütt erklärte: „Mit der Unterwäsche von damals konnte man ein ganzes Fahrrad putzen, aber heute reicht es nur noch für die Klingel.“ Demnach war Marie, „Die Unschuld vom Lande“, eher von damals. Sie versuchte den Herren deutlich zu machen, dass die Unschuld das wichtigste sei, was man hat. Nach diesem Vortrag schien es, als würden sich die Männer wieder besonders auf ihr heiß geliebtes Nummerngirl freuen. Garantiert an die Lachmuskeln adressiert war die Büttenrede von Gerold Mersch aus Rheine, der als Junggeselle die Bühne betrat. Er verpackte altägliche Erlebnisse in charmanter Weise und durfte erst nach einer Zugabe die Bühne wieder verlassen. Im traditionellen Büttenreim philosophierte Achim Müller über „Zeugungszulagen“ vom Staat und übers „Fremdgehen als sexuelle Weiterbildung“. Auch freuten sich die Männer über das Geschwister-Trio Dust aus Lingen, das mit sanften Stimmen eine nette Show bot. Programmverstärkung kam auch aus Nordrhein-Westfalen. Das Gesangsduo „Lattenschuss“ aus Essen und die Showtanzgruppe „Explosions Dancers“ aus Wuppertal sorgten für einen gelungenen Abschluss. Sitzungspräsident Tolhuysen und die Besucher waren sich einig: „Das war? Spitze!“

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