Nordhorns Karnevalisten feiern Prunksitzung

Der Karnevalsclub KCN Junge Narren hat am Samstagabend mit seiner 37. Prunksitzung in der alten Weberei Akzente für die pure Lust am Leben gesetzt. Prunk und Glamour der 45 Akteure beeindruckten die über 230 Gäste.

Hervorragende Tanzdarbietungen zeigten die Tanzgarden des KCN auf der Bühne Fotos: Lindwehr Foto: Hermann Lindwehr

Hervorragende Tanzdarbietungen zeigten die Tanzgarden des KCN auf der Bühne Fotos: Lindwehr Foto: Hermann Lindwehr

Nordhorn. KCN-Präsident Jörg Tolhuysen und Sitzungspräsident Martin Tolhuysen gaben mit dem Narhallemarsch die Bühne frei für einen heißen Abend. Nach einem närrischen Grußwort der stellvertretenden Bürgermeisterin Ingrid Thole trat das Kinderprinzenpaar Samira I. und Tarek II. in festlichem Outfit ins Rampenlicht. „Ein langer Traum wird für uns wahr, hier zu stehen als Kinderprinzenpaar“, erklärte der Kinderprinz. Prinz Marcel I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Jana I. versprachen, die Narren bis Aschermittwoch mit viel Humor zu regieren. Mit Orden überschütteten die Prinzenpaare die kleinen und großen Bajazzos, die auf der Bühne ihr Bestes gaben, oder hinter den Kulissen die Fäden zogen. Dazu zählte auch Tanztrainerin Andra Bläcker und Maike Fischer, die sich seit vielen Jahren im KCN engagieren.

Mit Energie und Eleganz schwebten Jugendgarde, Juniorengarde und Prinzengarde sowie Stadtfunkenmariechen Maike Fischer und KCN Funkenmariechen Jana Keller in farbenprächtigen Kostümen über die Bretter. „Standing Ovations“ belohnten die Showeinlage der Crazy Dancers.

Die Partyband „Hands Up“ aus Nordhorn brachte das Publikum, zu dem Vertreter aus der Politik sowie Karnevalisten vom KC Alemannia, KVL Lingen, Fürstenau, Osnabrück, Gronau, Epe, Emsbüren und Bathorn zählten, gewaltig in Schwung.

In der Bütt und auf der Showbühne hatte der KCN wieder einiges aufgeboten. Alter Routinier „Till“ machte Horst Frantzen den Anfang und schimpfte: „Da haben schon wieder Idioten zugeschlagen, und den Wahnsinn „Krieg“ nach Frankreich getragen.“ Er rief alle zu einer Schweigeminute auf. „In 80 Tagen gehst du in Pension. Dies war dein letzter Auftritt als Till“, erklärte Jörg Tolhuysen, der ihm für sein knapp 30-jähriges Engagement mit einer Urkunde dankte.

Die „singende Stadträtin“ Irene Frantzen ließ mit dem Lieblingslied des KCN, „Wenn nicht jetzt, wann dann…“ und ihren Coverversionen bekannter Songs das Stimmungsbarometer höher steigen.

Als „ Jumbo unter den Engeln“ strapazierte die neunmalkluge „Engel Hettwich“ aus Schwalmtal am Niederrhein die Zwerchfelle der Narrenschar. „Watt fehlt denn noch zum glücklich werden?“, fragte Martin Tolhuysen und kündigte „Ne Tulpenheine aus Belgien“ an. Roland Paquot aus Eynatten strapazierte die Lachmuskeln der Gäste als „De Tulpenheini“ mit Nonsens total. Vor dem Finale begeisterte die „Dirk Elfgen Show“ mit dem Sänger, Entertainer und Allrounder aus Moers mit internationalen Hits.

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