Eine strahlende Narrenparade in Nordhorn

Schöner hätte das Winterwetter an diesem „Karnevals-Sonntag“ in Nordhorn nicht sein können. Die Sonne strahlte mit rund 20.000 Narren um die Wette.

Rund 20 000 Menschen versammelten sich auf dem Gildehauser Weg. Foto: Jürgen Lüken

Rund 20 000 Menschen versammelten sich auf dem Gildehauser Weg. Foto: Jürgen Lüken

Nordhorn. Ein kräftiges „Blanke Helau!“ – Schon weit vor 14.11 Uhr sorgten die „Lustigen Musikanten Brögbern“ aus Lingen für gute Laune auf dem Gildehauser Weg im Nordhorner Stadtteil Blanke. Der Spielmannszug lief den zahlreichen Wagen, Fußgruppen und weiteren Musikgruppen entgegen, die an der Barbarastraße auf das Startsignal warteten. Mit einigen Pausen tuckerte der närrische Lindwurm schließlich den Gildehauser Weg entlang. Ziel war der Kreisverkehr am K & K-Markt. Hier wartete auf dem Parkplatz ein Partyzelt auf die Karnevalisten, die noch zu DJ-Musik das Tanzbein schwingen wollten.

Mit etwa 20.000 Besuchern war der Umzug besser besucht als in den vergangenen Jahren. Teilweise rückten die Menschen dicht zusammen, um das bunte Treiben sehen zu können. An Kostümen war alles vertreten: Tiger, Clowns, Zombies, Mexikaner oder auch Pandabären. Äußerst gut gelaunt warfen die zahlreichen Narren auf den verschiedenen Wagen – darunter die Prinzenpaare, die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Thole und Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers – zentnerweise Kamelle in die Menge. Somit füllten sich die Tragetaschen von „Indianer“ Fabian Owczarek und den Brüdern „Pirat“ Anton und „Tiger“ Jan Zwake im Nu. „Das ist echt super hier“, sagten die drei kostümierten Jungs schmatzend und griffen gleich zum nächsten Bonbon in ihrem Beutel.

„Wir sind sehr gut zufrieden. Die Straßen waren so voll wie lange nicht mehr“, sagte KCN-Sitzungspräsident Martin Tolhuysen den GN erfreut. Stimmung und Wetter seien super und auch die Zusammenarbeit mit Stadt und VVV sei „sehr gut gelaufen“.

Außer den örtlichen Karnevalsvereinen KCN und KCA waren auch unter anderem Gruppen aus der Nieder- und Obergrafschaft und ebenso aus Lingen, Emsbüren und den Niederlanden dabei. Karnevalslieder wie „Mer losse d’r Dom en Kölle“ oder „Superjeilezick“ durften da genauso wenig fehlen wie zahlreiche Lieder von Helene Fischer.

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