„Blanke Helau“: Schöner, bunter, größer

Nordhorns Narren steuern auf den Höhepunkt der Session zu: „Blanke Helau“ heißt es am Sonntag zum Karnevalsumzug mit 40 Wagen, Fußgruppen und Kapellen auf dem Gildehauser Weg. Bis zu 15.000 Besucher werden erwartet.

Seit Wochen wird in der Werkhalle der Jungen Narren in einem ehemaligen Bauernhof bei Frensdorferhaar fleißig an den Prunkwagen gearbeitet. Foto: Iris Kersten

Seit Wochen wird in der Werkhalle der Jungen Narren in einem ehemaligen Bauernhof bei Frensdorferhaar fleißig an den Prunkwagen gearbeitet. Foto: Iris Kersten

Nordhorn. Mit noch mehr Beteiligung aktiver Gruppen und dem Rückenwind der neuen Kooperation mit der Stadt und dem VVV soll der Rosensonntagsumzug der beiden Karnevalsvereine KCN Junge Narren und Alemannia in diesem Jahr noch größer, bunter und schöner werden, berichtet KCN-Sitzungspräsident Martin Tolhuysen. Dazu wird in der Werkhalle in einem ehemaligen Bauernhof bei Frensdorferhaar seit Wochen bereits kräftig an den verschiedenen Wagen des Umzugs geschraubt und gepinselt.

Fast vier Tonnen Kamelle und Süßigkeiten stehen bereit, die beim alljährlich drittgrößten Nordhorner Stadtfest am 15. Februar ab 14.11 Uhr von den diesmal rund 400 aktiven Straßenkarnevalisten unter das närrische Volk entlang der rund 2,5 Kilometer langen Strecke zwischen Barbarastraße und Kreisverkehr am Gildehauser Weg gebracht werden sollen. Während des Umzuges, der rund drei Stunden dauern wird, und anschließend soll es eine Party im Festzelt (ohne Sperrzeit) auf dem K & K-Kundenparkplatz geben.

Wünschten sich die Organisatoren von KCN und Alemannia im vergangenen Jahr noch mehr finanzielle und organisatorische Unterstützung von der Stadt, so äußert sich Martin Tolhuysen nach der Ende 2014 beschlossenen Kooperation mit VVV-Stadt- und Citymarketing sowie der Stadt Nordhorn heute zuversichtlich: „Wir haben in diesem Jahr zehn weitere Gruppen hinzugewinnen können, was wohl auf die sehr gute Zusammenarbeit mit dem VVV Nordhorn und der Stadt zurückzuführen ist.“

Mit der neuen Zusammenarbeit, an der auch KCN-Ehrensenator Manfred Kutsche (Marktkauf) als Hauptsponsor beteiligt ist, gehörten die früheren finanziellen, administrativen und logistischen Probleme des Straßenkarnevals der Vergangenheit an. Die alten Überlegungen, den Karnevalsumzug vom Gildehauser Weg in die Innenstadt zu verlegen, seien endgültig vom Tisch. Das VVV-Stadtmarketing bilde nun eine Art Knotenpunkt zwischen Musikgruppen, GEMA, Sponsoren, Öffentlichkeit und Veranstalter, berichtet Tolhuysen.

Erstmals wurde der Rosensonntagsumzug auf der Blanke zum Beispiel professionell durch Gestaltung, Druck und Verteilung von Handzetteln und Plakaten beworben. Tolhuysen: „Das bedeutet für den KC Junge Narren und den KC Alemannia eine große und tolle Unterstützung durch den VVV.“

Auch die Stadt Nordhorn zeige sich sehr kooperativ und unbürokratisch, lobt der rührige KCN-Sitzungspräsident: So seien etwa die in der Vergangenheit strengen Ordnungsauflagen gelockert worden. Für die Feier nach dem Umzug im Partyzelt gebe es dank eines optimierten Lärmschutzes nun keine Sperrstunde mehr. Tolhuysen ist nun sicher: „Das wird zu ausgelassenerer Partystimmung führen“.

Schon Donnerstag beginnt die eigentliche Hochzeit des Karnevals, der am Aschermittwoch endet. Am Donnerstag, 12. Februar, soll um 19 Uhr in der Partymeile Ochsenstraße die Altweiberfastnacht gefeiert werden.

Busverbindung im Stadtteil Blanke am Sonntag geändert

Die Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim teilt mit, dass am Sonntag, 15. Februar, wegen des Karnevalumzuges der Stadtteil Blanke komplett nicht angefahren werden kann. Die Busse der Stadtbuslinie 3 enden und starten am Sonntag an der Haltestelle Ludwig-Povel-Schule beim K & K-Markt am Gildehauser Weg. Betroffen sind die Haltestellen Elbingerstraße, Mathildenstraße, Hessenstraße, Glatzer Straße, Kösliner Straße, Kolberger Straße, Rügenwalder Straße, Birkenvenn, Obere Blanke, Marienstraße und Elisabethstraße.

GN-Online.de vom 11.02.2015

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